Nebenläufige Programmierung

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Kürzel

NLP

Modulnummer

310509

Leistungspunkte (Credits)

4 CP

Workload

120 Stunden

Semesterwochenstunden

3 SWS

Turnus

jedes Sommersemester

Unterrichtssprache

Deutsch

Aktuelle Informationen wie Vorlesungstermine, Räume oder aktuelle Dozent*innen und Übungsleiter*innen

 

Lehrveranstaltungen

  • Nebenläufige Programmierung – Vorlesung (2 SWS)
  • Nebenläufige Programmierung – Übung (1 SWS)

Modulbeauftragte/r, aktuelle Dozent*innen und Übungsleiter*innen
Empfohlene Vorkenntnisse
Inhalte der Module Informatik 1, Informatik 2, Software-Engineering und Web-Engineering
Teilnahmevoraussetzungen
keine
Lernziele (Lerning Outcomes)
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Moduls

  • haben die Studierenden grundlegende Fähigkeiten und Techniken erworben, um nebenläufige Programme sicher entwickeln zu können
  • kennen die Studierenden softwaretechnische Entwurfsmuster, welche bekannte Probleme bei nebenläufigen Programmen, wie zum Beispiel die Verklemmung, ver­meiden lassen
  • können die Studierenden die Performanz von Programmen durch den Einsatz der nebenläufigen Programmierung verbessern
  • sind die Studierenden in der Lage, bestehende Programme zu analysieren und mög­liche Fehler zu erkennen
  • können die Studierenden die Sprachmerkmale und Schnittstellen von JAVA für die nebenläufige Programmierung sicher anwenden

Inhalt
Mo­der­ne Hard­ware-Ar­chi­tek­tu­ren las­sen sich nur durch den Ein­satz ne­ben­läu­fi­ger Pro­gram­me rich­tig aus­nut­zen. Die ne­ben­läu­fi­ge Pro­gram­mie­rung ga­ran­tiert bei rich­ti­ger An­wen­dung eine op­ti­ma­le Aus­las­tung der Hard­ware. Je­doch sind mit einem sorg­lo­sen Ein­satz die­ser Tech­nik auch viele Ri­si­ken ver­bun­den. Die Ver­an­stal­tung stellt Vor­tei­le und auch Pro­ble­me ne­ben­läu­fi­ger Pro­gram­me dar und zeigt, wie sich die Per­form­anz von Pro­gram­men ver­bes­sern lässt.

  1. Ne­ben­läu­fig­keit: Schnell­ein­stieg
  • An­wen­dun­gen vs. Pro­zes­se
  • Pro­gram­me und ihre Aus­füh­rung
  • Vor­tei­le und Pro­ble­me von ne­ben­läu­fi­gen Pro­gram­men (Ver­bes­se­rung der Per­for-m­anz, Syn­chro­ni­sa­ti­on, Rea­li­sie­rung kri­ti­scher Ab­schnit­te, Mo­ni­to­re, Le­ben­dig­keit, Ver­klem­mun­gen)
  1. Thre­ads in Java
  2. UML-Mo­del­lie­rung von Ne­ben­läu­fig­keit
  3. Neues zur Ne­ben­läu­fig­keit in Java 5 und Java 6
  4. Rea­li­sie­rung von Ne­ben­läu­fig­keit
  5. Fortschritte Java-Konzepte für Nebenläufigkeit

Lernformen
Hörsaalvorlesung mit Medienunterstützung, eLearning, Übungen am Rechner, zusätzlich Selbststudium mit ergänzend bereitgestellten Materialien und Aufgaben
Prüfungsformen
Schriftliche Modulabschlussprüfung über 90 Minuten
Vorraussetzung für die Vergabe von Kreditpunkten
Bestandene Modulabschlussprüfung
Empfohlene Literatur
D. Arinir, P. Ziesche: „Java: Nebenläufige und verteilte Programmierung“, 2. Auflage, W3l, 2010